Die kleine Sekunde sucht die Zeit
Zeit schenken Ideen, positive Energie, Lebensenergien
 
 
 

Ein Bauernhof mit Herz, der aufgrund seiner geringen Größe ums Überleben ringt... aber ist es nicht genau das, was wir wollen? Eine Zukunft fernab der großen Tierfabriken? Manchmal liegt der Schlüssel zum Glück in der Vergangenheit!

Ein Zeitreise-Projekt der kleinen Sekunde, bei dem Landwirtschaft im kleinen Stil und Tierwohl im Mittelpunkt stehen - und die Erinnerung an einen Bauern mit ganz viel Herz für seine Tiere, für die wir nun die Verantwortung übernehmen... Let's go!

Dieser Hof hat eine Vision: Landwirtschaft zum Anfassen, ähnlich wie früher und doch gerüstet für die Zukunft... Geht das überhaupt? Passt das zusammen? Eine schwierige Aufgabe, die vor uns liegt.


Eigentlich sah unsere Welt so ganz anders aus: Business, Kreativstudio, Projekte, Konzepte, Werbematerial, Bücher produzieren, Pressearbeit, Website-Service für kleine Firmen, SEO Suchmaschinenoptimierung, eher trockener Büroalltag, Telefonkonferenzen, Meetings, Online 24/7...

Aber unverhofft kommt oft... ein Herz für kleine Höfe

Aber plötzlich war es so, dass unsere Hilfe auf dem Bauernhof gefragt war - so richtig mit Herz und Hand. Denn der Bauer, der sein Handwerk von der Pike auf gelernt hatte und mit 82 Jahren (!) noch immer Tag für Tag mit Freude und viel Liebe seine Tiere umsorgte, musste ins Krankenhaus. Unser "Bauer Erwin" - ein Mensch mit Zuversicht, vielen Plänen und immer einem freundlichen Wort auf den Lippen. Und natürlich auch einer Scheibe Brot in der Tasche, für die Kühe, die er tagtäglich auf der Weide besuchte.

Gut, man könnte sagen, der Krankenhausaufenthalt war abzusehen. Irgendwann musste es passieren. Schließlich war er nicht mehr der Jüngste. Aber andersherum kam es doch urplötzlich, und wir haben alles stehen und liegen gelassen, um beherzt mit anzufassen: Wir - das sind Theresa - also ich - und weitere Freunde und Familienmitglieder, sowie die kleine Sekunde als unser Zeitreise-Maskottchen. Gleich mit dabei waren auch unsere Hof-Gäste: Caro vom "Holz Nomade"-Team und klein Räubertochter... Somit bekam die kleine Sekunde Verstärkung, hier ein paar Impressionen - darunter auch ein Foto mit unserem Bauern  ...In memorial.


Frisch aus dem Nest: Caro und Töchterchen beim Durchzählen
Eier frisch aus dem Nest
Caro hat alles im Griff, sie genießt das Landleben auf Zeit...
Mit Schubkarre übern Hof
Die kleine Sekunde auf dem Bauernhof
Ländliche Idylle
Blick in den Stall
Ein Kälbchen ist geboren
Den Kühen beim Fressen zugeschautAuge um Auge: Nach getaner Arbeit darf noch ein bisschen im Heu herumgeklettert werden, aber klar doch mit sauberen Schuhen;-)


Denn - was wir noch nicht ahnten - Bauer Erwin sollte nie wieder kommen. Oder zumindest nicht auf lange Sicht. Denn einmal kam er noch. Er kehrte aus dem Krankenhaus heim, sollte eigentlich genesen. Er freute sich zu den Tieren, und seine Jungs - die Bullen im Stall - leckten ihm sogar die Hand. Doch dann, einige Tage später, setzten starke Schmerzen ein, erneut Klinik, Not-OP. Und diesmal war es kritisch und dann auch aussichtslos, die Ärzte wussten nicht weiter. Die Kräfte reichten nicht aus. Wir mussten uns verabschieden. Und plötzlich standen wir allein mit dem Hof und den Tieren - ohne unseren Bauern Erwin. Plötzlich waren wir selbst Bauer!

Und genau in dieser Situation geschah es, quasi zeitgleich...

Eine Horrorbotschaft waberte durch die Nachrichtenwelt - das Gegenteil von kleinen Höfen:

In Alt Tellin bei Jarmen/Vorpommern-Greifswald hat eine riesige Schweinezuchtanlage gebrannt. Eine Tierfabrik, wenn man bedenkt, dass dort Zehntausende Schweine eingepfercht lebten. Viele der Tiere - für um die 50 000 war die Anlage ausgelegt -  sind auf grausigste Art und Weise ums Leben gekommen! Und weil wir, genau wie x andere Menschen auch, tief bestürzt und traurig über dieses Drama und dessen Dimension sind, haben wir uns vorgenommen, unseren kleinen ursprünglichen Bauernhof, den wir jetzt zu versorgen haben, mal genauer vorzustellen. Denn manchmal muss man sich eingestehen, dass die Zukunft in der Vergangenheit liegt. Weg von der industriellen Landwirtschaft, hin zu Enthusiasmus, Herzblut und Tierliebe. Das soll nicht heißen, dass ein Tier vermenschlicht wird. Nein, aber artgerechte Haltung und Tierwohl sollte doch wohl oberste Priorität haben! Und nach einem guten Leben darf das Tier dann auch geschlachtet werden, kurz und möglichst schmerzlos, und der Ernährung dienen. Dafür sind wir realistisch genug. Aber eben nach einem guten Leben, darauf kommt es an! Das sind wir den Geschöpfen schuldig - und unserem Bauern Erwin! Aber genau hier liegt das Problem. Kleine Höfe haben es schwer am Markt, sie können nicht mit den großen mithalten. Sie haben nicht die Technik und nicht die nötigen Ländereien, die soviel abwerfen, dass es möglich ist, am Weltmarkt die Produkte zu verkaufen und zu konkurrieren. Aber muss man denn immer in großen Einheiten denken? Nein, sagen wir. Back to basics, zurück in die Vergangenheit, weil darin die Zukunft liegt. Unsere Kühe bekommen Namen, sie heißen Lieselotte, Kunigunde, Adelheid, Greta... die Kälbchen Lilly und Erwine dürfen ganz lange bei ihren Müttern bleiben, Weideluft schnuppern, grünes Gras fressen, die Sonne genießen... Ja, wir wollen anders sein - so wie auch Bauer Erwin schon anders war. Er hat immer mehr für seine Tiere getan, als es andere für nötig hielten. "Jedes Tier freut sich, wenn es bei Wind und Wetter ein Dach über dem Kopf oder wenigstens einen Windschutz hat" - war einer seiner Sprüche... Und wieder war ein Schleppdach gebaut, um den Stall zu erweitern. Alles im kleinen Stil, aber so, dass es den Tieren gut ging, auch mit einfachen Mitteln.

Wirtschaften wie vor 100 Jahren - naja, nicht ganz.

Aber das eine und das andere - nämlich das Moderne - müssen sich nicht ganz ausschließen. Wer heute einen kleinen Hof entwickeln will, muss auch neue Wege gehen, um möglichst viele Leute für das Projekt zu erwärmen. Denn ohne Unterstützung, sei es mental oder finanziell ist so ein Vorhaben nicht zu stemmen. Also, modernste Medien nutzen, um unser Projekt möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Und wenn auch Dir etwas an Tierliebe und Landwirtschaft zum Anfassen liegt, dann unterstütze uns. Wir können jede Hilfe gebrauchen. Denn wir wollen den Hof erhalten - allen Stimmen und Belächlern zum Trotz, die sagen:

"Das rechnet sich nicht. Ist nur Spinnerei!" 

Nein, tut es auch nicht. Aber es tut gut - den Tieren auf Augenhöhe zu begegnen - und unserem Gewissen. Also, wir haben noch viel vor mit diesem Hof, der nicht nur unsere Zukunft, sondern ein Stück weit auch die der Landwirtschaft allgemein werden kann. Als kleiner Beispielhof, wie ein winziges landwirtschaftliches Unternehmen überleben kann.  In diesem Sinne, sei dabei und lerne uns bei der Arbeit kennen - auf einem der letzten Höfe seiner Art, wo morgens der Hahn kräht und seine kleine Hühnerschar ausführt, w0 die Schwalben ihre Nester bauen und den ganzen Tag Fliegen fangen, und wo vielleicht bald - so wie früher - auch Schweine, Schafe, Ziegen, Pferde, Enten, ein Hund und Katzen leben... Ach ja, Katzen, die gibt es schon: Naseweis, Weißmaul und Cat Lemmy tigern - auf der Pirsch nach Mäusen - durch die Gegend oder schlafen den Schlaf der Gerechten:-)


Wenn auch Dir etwas daran liegt, solche kleinen Höfe zu erhalten, um mit den Tieren auf Augenhöhe zu leben und zu arbeiten und Du uns moralisch unterstützen willst, dann schick uns eine Mail an:

mail@diekleinesekunde.de

Bitte schreib unbedingt mit rein, was Dir beim Tierwohl wichtig ist und welches Haustier Du am liebsten hast.

Unter allen Einsendern verlosen wir am  1. Oktober 2021, drei "kleine Sekunden" aus hochwertigem Plüsch (ca. 30 cm groß, handgefertigt nach deutschen Spielwarenstandards, waschbar und für Kleinkinder und natürlich auch Erwachsene geeignet). Die glücklichen Gewinner werden von uns benachrichtigt (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen).

Jetzt mitmachen und gewinnen!


Wir werden hier transparent über das Projekt "Bauernhof mit Herz" weiter berichten und dabei auch wissen lassen, welchen Weg unser Vorhaben nimmt. Hoffen wir, dass wir eine Lösung finden, die zukunftstauglich ist, damit Landwirtschaft auf Augenhöhe keine leere Floskel bleibt.


Danke für Euer Interesse!


 
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